Engelausstellung

Gott sendet seine Boten – Szenen mit biblischen Erzählungen

Wie im Gemeindebrief (Seite 9/10) angekündigt, kann man seit dem 2. Advent 10 Szenen im Zusammenhang mit der Geburt Jesu im Chorraum der Diedelsheimer Kirche ansehen.

Die Szenen sind von Frau Gerlinde Zachmann, Prädikantin aus Wilferdingen, zusammengestellt. Sie hat am 4. Advent nach dem Gottesdienst ausführlich erläutert, wie sie die Bibelszenen versteht und dargestellt hat. Diese Ausführungen stehen auch schriftlich zur Verfügung und man kann sie lesen, wenn man die Ausstellung bis zum 18. Dezember besucht: dienstags bis samstags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr – und natürlich nach den Gottesdiensten sonntags.

Auf dem ersten Bild sehen Sie Frau Zachmann (mit dem weißen Papier in der Hand) bei ihren Erklärungen bei der Eröffnung. Die weiteren Bilder zeigen die zehn Szenen mit den entsprechenden Bibelstellen.

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1

Als Zacharias im Heiligtum war, erschien ihm ein Engel des Herrn. Dieser stand rechts neben dem Altar für das Rauchopfer. Zacharias erschrick bis ins Herz, doch der Engel sagte: „Hab keine Angst, Zacharias! Gott hat dein Gebet erhört. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn schenken, und du sollst ihn Johannes nennen. … Ich bin Gabriel. Ich habe meinen Platz in der Gegenwart Gottes. Er hat mich mit dieser frohen Botschaft zu dir gesandt.“

Lukas 1,1143+ 19

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Als Elisabeth im sechsten Monat schwanger war, sandte Gott den Engel Gabriel nach Nazareth, in eine Stadt in Galiläa, zu einem Mädchen, das noch Jungfrau war. Sie hieß Maria. Gabriel erschien ihr und sagte: „Sei gegrüßt! Du bist beschenkt mit großer Gnade! Der Herr ist mit dir!“ Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst.

Lukas 1,26+31

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3

Einige Tage später beeilte sich Maria, ins Bergland von Judäa zu kommen, in die Stadt, in der Zacharias lebte. Als sie das Haus betrat und Elisabeth begrüßte, hüpfte Elisabeths Kind im Bauch seiner Mutter, und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt. Sie rief Maria laut entgegen: „Du bist von Gott gesegnet … Gesegnet bist du, weil du geglaubt hast, dass der Herr tun wird, was er gesagt hat.“

Lukas 1,39-42+4

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Josef, Marias Verlobter, war ein aufrechter Mann. Um sie nicht der öffentlichen Schande preiszugeben, beschloss er, die Verlobung in aller Stille zu lösen. Da erschien ihm im Traum ein Engel des Herrn. „Josef, Sohn Davids“, sagte der Engel, „zögere nicht, Maria zu heiraten. Denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn zur Welt bringen. Du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von allen Sünden befreien.“ Als Josef aufwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm gesagt hatte.

Matthäus 1,19-21+24

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Als sie in Bethlehem waren, kam die Zeit der Geburt heran. Maria gebar ihr erstes Kind, einen Sohn. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe, weil es im Gasthaus keinen (anderen) Platz für sie gab.

Lukas 2,6-7

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6

In jener Nacht hatten ein paar Hirten auf den Feldern vor dem Dorf ihr Lager aufgeschlagen, um ihre Schafe zu hüten. Plötzlich erschien ein Engel des Herrn in ihrer Mitte. Die Hirten erschraken, aber der Engel beruhigte sie: „Habt keine Angst! Ich bringe eine gute Botschaft für alle Menschen! Der Retter — Christus, der Herr — ist heute Nacht in Bethlehem geboren worden! Und daran könnt ihr ihn erkennen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe liegt!“ Auf einmal war der Engel von den himmlischen Heerscharen umgeben, und sie alle priesen Gott.

Lukas 2,1-13

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7

Sie liefen so schnell sie konnten ins Dorf und fanden Maria und Josef und das Kind in der Futterkrippe. Da erzählten die Hirten allen, was geschehen war und was der Engel ihnen gesagt hatte.

Lukas 2,16

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8

Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.

Lukas 2,17-18

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Simeon nahm das Kind auf seine Arme und lobte Gott und sagte: „Herr, nun kann ich in Frieden sterben! Wie du es mir versprochen hast, habe ich den Retter gesehen, den du allen Menschen geschenkt hast. Er ist ein Licht, das den Völkern Gott offenbaren wird, und er ist die Herrlichkeit deines Volkes Israel!“
Hanna trat hinzu und begann ebenfalls Gott zu loben. Allen, die auf die verheißene Erlösung Israels warteten, erzählte sie von Jesus.

Lukas 2, 28-32+38

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10

Johannes zog in der Gegend des Jordan von Ort zu Ort und predigte der Menschen: Sie sollten sich taufen lassen als Zeichen dafür, dass sie sich von ihren Sünden abgekehrt und Gott zugewandt hatten, um Vergebung zu erhalten.

Lukas 3,3

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