Gemeindebrief September 2020

Inhaltsverzeichnis

titelseite
nachgedacht
erntedank
gemeindeversammlung
friedensdekade
kirchenmusik
kinderseite
informiert
umgestaltung kirchplatz
kirchengeschichte – dürrenbüchig
rückblick – dürrenbüchig
einladungen – dürrenbüchig
persönlich
termine – diedelsheim
gottesdienste
kontakte – impressum – infos
rückseite


titelseite


zum Inhaltsverzeichnis


nachgedacht

PSALM 65,2-3.10-14 (Einheitsübersetzung)

Dir gebührt Lobgesang, Gott, auf dem Zion,
dir erfüllt man Gelübde.
Du erhörst die Gebete.
Alle Menschen kommen zu dir unter der Last ihrer Sünden.
Unsere Schuld ist zu groß für uns,
du wirst sie vergeben.
Du sorgst für das Land und tränkst es;
du überschüttest es mit Reichtum.
Der Bach Gottes ist reichlich gefüllt,
du schaffst ihnen Korn; so ordnest du alles.
Du tränkst die Furchen, ebnest die Schollen,
machst sie weich durch Regen,
segnest ihre Gewächse.
Du krönst das Jahr mit deiner Güte,
deinen Spuren folgt Überfluss.
In der Steppe prangen die Auen,
die Höhen umgürten sich mit Jubel.
Die Weiden schmücken sich mit Herden,
die Täler hüllen sich in Korn.
Sie jauchzen und singen.

Liebe Gemeinde!

Ich möchte Sie einladen, sich noch einmal das Bild auf der Titelseite anzuschauen. Es erinnert uns zusammen mit dem Psalm daran, wem zum Erntedankfest unser Dank gilt. Ganz so, wie es Matthias Claudius in seinem „Bauernlied“ gedichtet hat:

Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land; doch Wachstum und Gedeihen steht nicht in unserer Hand … Alle gute Gabe kommt von oben her, von Gott, vom schönen blauen Himmel herab … Er sendet Tau und Regen und Sonn- und Mondenschein. Der wickelt Gottes Segen gar zart und künstlich ein. Und bringt ihn dann behände in unser Feld und Brot; es geht durch seine Hände, kommt aber her von Gott.

Sicher mischt sich in diesem Herbst bei manchem ein Wermutstropfen unter den Dank, bei einigen mögen es gar viele Tropfen sein.

Corona hat unabsehbare Auswirkungen auf das wirtschaftliche Leben, die politischen Systeme und das gesellschaftliche Miteinander. Beamtete Menschen sind anders betroffen als angestellte, Selbständige im eigenen Haus anders als solche in gemieteten Arbeitsräumen, Rentnerinnen anders als Schüler. Und die Auswirkungen auf die Umwelt als Gottes Schöpfung sind nur für eine ganz geringe Zeit in günstigerem Licht erschienen. In der BNN vom 22.08.2020 war zu lesen, dass bereits jetzt alle Ressourcen verbraucht sind, die sich (rechnerisch) in einem Jahr (also bis Ende 2020) hätten erneuern können.

Schon der dritte Sommer war zu heiß für Land und Feld, Corona brachte viele Einschränkungen, für manche von Ihnen unerwartete Verluste und Belastungen, und wir alle wissen noch nicht, wie es weitergeht. Denn auch unser Wirtschaftssystem – und auch das hat die aktuelle Krise gezeigt – ist nicht standfester als ein großer Baum beim Sturm.

Wenn in manchen Kirchen zu diesem Fest der Altar hinter einer Vielzahl von Erntegaben fast verschwindet, wird nicht auf den ersten Blick sichtbar, wenn viele von uns über das Essbare hinaus dankbar auf den Erhalt der Gesundheit zurückblicken können, die bezahlte Arbeit, die den Lebensunterhalt sichert, Menschen, die sich in der einen oder anderen Weise gekümmert haben. Legen wir den Dank dafür unter das Kreuz und lassen ihn mit einem Gebet zu Gott kommen!

Ein Modell gelungenen Erinnerns präsentiert uns ein Kinderbuch. Es heißt „Frederick“ und erzählt von einer Maus, die sich an der emsigen Ernte von Körnern, Beeren und Nüssen im Herbst nicht beteiligt. Die anderen Mäuse werden darüber recht schnell sauer, doch Frederick lässt sich nicht beirren. Er sammelt, so sagt er, Farben, Bilder und Worte. Im Winter dann, als die gesammelten Vorräte der anderen fast aufgebraucht sind und es den Mäusen immer schlechter geht, öffnet Frederick seinen „Ernteschatz“. Er lässt die anderen Mäuse die Augen schließen und mit seinen Worten das Gelb und die Wärme der Sonnenstrahlen nacherleben, malt ihnen die Sommerwiesen vor Augen und erfreut sie mit kleinen, im Sommer ausgedachten Gedichten.

Mit der Erinnerung an den Sommer hilft Frederick ihnen über den Winter. Die Mäuse, die im Herbst fleißig sammeln, machen augenscheinlich erst mal alles richtig. Frederick käme ohne ihren Einsatz – nur mit seinen Bildern und Geschichten allein – auch nicht durch den Winter.

Doch in ihrem unermüdlichen Sammeln und Ernten übersehen sie viel Wichtiges und dieser Mangel ist ebenso gefährlich. Denn die Erinnerung ist für die Gegenwart wichtig – gerade, wenn Lebensfreude und -mut erkalten – und ermöglicht Zukunft.

Max Frisch hat es einmal so gesagt: „Gott schenkt uns Erinnerungen, damit wir Rosen im Winter haben.“

Eine besondere Form der Erinnerung ist die Dankbarkeit. Wenn ich mich dankbar erinnere, blühen die Rosen schöner, wärmen die Erinnerungen intensiver. Dankbarkeit findet in der Vergangenheit einen Schlüssel für die Gegenwart und die Zukunft. Denn Dankbarkeit kann heilen. Sie kann aus scheinbar aussichtloser Gegenwart einen Weg in die Zukunft eröffnen.

Weil ich mich an Gottes Fürsorge erinnere, an die Zusage seiner liebenden Nähe. Zu danken macht mich sensibel – für das viele, was mir geschenkt wird; ebenso aber auch für vieles, was anderen fehlt. Zu danken, lässt mich hoffen. Wenn ich danke, erfahre ich mich als geliebt und kann selbst lieben.

Sich zu erinnern, ist also nicht ausschließlich rückwärtsgewandte Tätigkeit. Ganz im Gegenteil. Erinnerung ist ganz nah dran an Gegenwart und Zukunft.

Wir feiern auch in diesem Herbst Erntedank. Unser Dank ist umfassender, wenn er einen entschiedenen Einsatz für die Schöpfung mit einschließt. Der erste Schritt dazu ist eine ehrliche Bestandsaufnahme, was uns wichtig ist. Wir müssen nicht alles wieder so herrichten, wie es einmal war. „Der Eisbär in Sibirien, in Afrika das Gnu“ sind von Gott nicht für den Zoo geschaffen worden sondern für ein Leben in der freien Wildbahn. Sie brauchen mehr denn je unsere Hilfe und unser Umdenken. Wir müssen aufhören, weiter die Erde zu zerstören. Wir brauchen intelligente Lösungen statt eines „Weiter so!“

So wünsche ich Ihnen allen ein Spätjahr voller Rosen und voller Farben mit vielen Gründen zur Dankbarkeit und mit ganz vielen Ideen für den Erhalt der Welt!

Ihr Gemeindepfarrer Rolf Weiß

zum Inhaltsverzeichnis


erntedank


Erntedank einmal anders

Wir laden Sie in Diedelsheim zum Erntedankgottesdienst im Freien ein!

Wir wollen auf der Wiese neben der Festhalle (bei den Sportplätzen) zusammen mit dem Posaunenchor einen verkürzten Gottesdienst gestalten, der den Hygieneschutzvorschriften gerecht wird. Bei schlechtem Wetter können wir in die Halle ausweichen.

Wir werden vermutlich nicht genug Bänke haben, um bei den Abstandsregeln für alle einen Sitzplatz zu bieten. Darum greifen wir eine Idee aus anderen Orten auf: Wer einen einfachen Plastikstuhl hat, darf diesen mitbringen.

Wir beginnen um 10:00 Uhr.

Im Anschluss an den Gottesdienst werden wir keine Getränke und keine weitere Verköstigung anbieten!

Gaben für den Altar können sie am Samstagvormittag von 10.00 – 12.00 Uhr am GZ abgeben. Sie kommen der Brettener Tafel zugute.

Die Kollekte ist für „Brot für die Welt“ bestimmt.

zum Inhaltsverzeichnis


gemeindeversammlung


Herzliche Einladung zu den Gemeindeversammlungen in Dürrenbüchig und Diedelsheim nach den Gottesdiensten

  1. rüße von Pfr. Weiß
  2. Bericht aus dem KGR einschließlich Haushaltsplanungen und dem ‚Förderkreis Diakonie‘
  3. Wahl der Vorsitzenden/ des Vorsitzenden der Gemeindeversammlung
  4. Anstehende und begonnene Bau- und Renovierungsmaßnahmen
  5. Wie geht es mit den Gottesdiensten weiter?!
  6. Vorschläge für die Gemeindearbeit
  7. Verschiedenes

In Dürrenbüchig findet die Veranstaltung nach dem Gottesdienst am Sonntag, dem 04. Oktober 2020 (Erntedank) zusammen mit der Mitgliederversammlung des Förderkreises Diakonie statt.

In Diedelsheim treffen wir uns am Sonntag, dem 25. Oktober 2020 (nach dem Gottesdienst ca. 10.45 Uhr) im GZ !!

Auch hier wird der Förderkreis Diakonie Bericht erstatten. Wir freuen uns, wenn so viele Gemeindeglieder als möglich an den Veranstaltungen teilnehmen und so den Verantwortlichen ans Herz legen, was ihnen in der Gemeinde wichtig ist!


Da es sich um eine Veranstaltung im Sinne der Hygieneschutzmaßnahmen handelt, wird eine Liste der Teilnehmenden geführt werden.

Eine Anmeldung hilft bei der Auswahl des Veranstaltungsortes.

gez. Martin Kares, gez. Manfred Würscher

zum Inhaltsverzeichnis


friedensdekade


Friedensdekade 08.-18.November 2020

Die Idee zur Friedensdekade stammt aus den Niederlanden, wo der ‚Interkirchliche Friedensrat’ eine Friedenswoche eingeführt hatte, um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken. Dieser Gedanke wurde 1980 in West- und Ostdeutschland aufgegriffen.

Seit Anfang der 80er Jahre findet die Ökumenische Friedensdekade regelmäßig im November während der zehn Tage vor dem Buß- und Bettag statt. Sie bietet Kirchengemeinden, Schulklassen, Jugendgruppen und Friedensinitiativen Gelegenheit, aktuelle Themen zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zu bedenken und zur Diskussion zu stellen.

Wir planen für den Herbst drei Andachten, die unter den Hygieneschutzmaßnahmen für Gottesdienste stattfinden sollen.

Montag, 09.11.; 19:00 Uhr in Diedelsheim

Mittwoch, 11.11.; 19:00 Uhr Dürrenbüchig

Montag, 16.11.; 19:00 in Diedelsheim

Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!!!

zum Inhaltsverzeichnis


kirchenmusik


Gesang, Musik und Corona

Das Singen und das Spielen auf Blasinstrumenten in Coronazeiten ist in der Öffentlichkeit bis auf weiteres nur unter strengen Auflagen möglich. Die vorgegebenen Regeln sollen sowohl Zuhörer als auch Musizierende vor Ansteckung durch das Virus schützen und gelten für Veranstaltungen aller Art, also auch für Gottesdienste und andere kirchliche Ereignisse.

In erster Linie denkt man da in unseren Kirchengemeinden an den Kirchenchor und den Posaunenchor, aber es geht auch um Flötenkreise oder Projektchöre, Kirchenbands und so weiter. Proben und Auftritte sind sehr schwierig. Die Regeln sind relativ kompliziert, aber sie bedeuten zum Beispiel, dass die Chöre zwar im großen Saal des Gemeindezentrums üben können, aber nur mit maximal 15 Personen, nur für einen kurzen Zeitraum (maximal 30-45 Minuten) und nur im gut gelüfteten Raum. Die Abstandsrichtlinien bringen es auch mit sich, dass wegen der Geometrie der Kirche nur kleine Ensembles im Chorraum mit drei bis vier Mitwirkenden auftreten können. Ganz zu schweigen davon, dass die Gemeinde gar nicht mitsingen darf.

Unter diesen Bedingungen trifft sich der Posaunenchor seit Anfang Juli zu kurzen Proben im Hof des Gemeindezentrums. Für ausreichende Belüftung ist damit gesorgt und wenn das Wetter mitmacht, kann das vielleicht noch ein wenig in den Herbst hinein so gehandhabt werden. Diese Proben sind nicht unbedingt zielgerichtet auf einen Auftritt, sondern stellen in erster Linie das gemeinsame Musizieren in den Vordergrund, das nach langer Zeit endlich wieder möglich ist.

Der Kirchenchor trifft sich in der zweiten Septemberhälfte zum ersten Mal nach dem Lockdown, um darüber zu beraten, wie man weitermachen will. Der hohe Altersdurchschnitt der Sängerinnen und Sänger macht die Sache nicht einfacher.

Vor diesem Hintergrund kann sich jeder leicht vorstellen, dass in diesem Jahr die traditionellen kirchlichen Feste, über den ungewohnten normalen Gottesdienstablauf hinaus, auch musikalisch verändert ablaufen werden. Advent oder Weihnachten ohne Kirchenmusik? Vielleicht nicht ganz, aber sicher ganz anders!    

Gerd Plogstert

zum Inhaltsverzeichnis


kinderseite


zum Inhaltsverzeichnis


informiert


Rostige Nägel
Sammeltassen
Bücher
und vieles mehr
finden Sie beim

Garagenflohmarkt am Pfarrhaus,

Albert-Schweitzer-Straße 17

Samstag, 24. Oktober 2020, 10:00 bis 16:00 Uhr

Der Erlös kommt dem Umbau des Kirchplatzes zugute.


zum Inhaltsverzeichnis


umgestaltung kirchplatz


Grüß Gott miteinander!

Im letzten Kirchturmblick habe ich Sie schon kurz darauf hingewiesen, dass wir um die Kirche in Diedelsheim herum Größeres vorhaben. Verkehrssicherheit und die Beseitigung von Unfallgefahren liegen uns sehr am Herzen. Das ist mit den bisherigen Gegebenheiten nicht mehr so ohne Weiteres gewährleistet. Ich selbst musste das schon schmerzlich erfahren.

Mit der Umsetzung der alten Grabsteine von Pfarrern auf den Kirchplatz haben wir schon begonnen, das Gesicht des Platzes ein wenig zu verändern. Kirchengeschichte wird auch darin ganz neu sichtbar. Das verdanken wir der Unterstützung der kommunalen Gemeinde, die damit schon  gezeigt hat, dass hier bei uns die Kirche noch „im Dorf“ steht. Darauf haben uns ja in jüngster Zeit auch Artikel in der lokalen Presse aufmerksam gemacht.

Im Laufe der Vorgespräche und begonnener Planungen haben wir zusammen mit dem Ingenieurbüro Hink aus Schwaigern und dem Bauamt des Evangelischen Oberkirchenrates in Karlsruhe ein Konzept entwickelt, das den Platz vor und neben der Kirche durch eine Verringerung des Gefälles aufwertet, deutlich unfallsicherer macht und gleichzeitig vielseitiger nutzbar werden lässt.

Da auch die Stadt Bretten das Gelände des alten Friedhofes neu anlegen möchte, haben wir uns schon früh auf gemeinsame Vorplanungen verständigt. Schließlich müssen neben dem Kriegerdenkmal beide Baumaßnahmen sinnvoll zueinanderfinden. 

Wer von Ihnen schon einmal gebaut hat, weiß, dass es immer wieder unvorhergesehene Ausgaben gibt. Wir haben versucht, realistisch zu planen. Schauen Sie sich den Plan in Ruhe an und lesen Sie dann auf der Rückseite weiter, wie Sie uns auch mit kleinen Spenden erheblich weiterhelfen können!

Gott befohlen!

Ihr Gemeindepfarrer Rolf Weiß

Der Evangelische Oberkirchenrat hat unsere Baumaßnahme inzwischen in seine Planungen aufgenommen und einen Finanzierungsplan dafür erstellt. Für die genaue Kostenermittlung werden wir Ausschreibungen veranlassen und hoffen, dass wir auf der Gemeindeversammlung Ende Oktober Genaueres mitteilen können.

Klar ist schon, dass wir alle gärtnerischen Maßnahmen selbst bezahlen müssen, vermutlich über 20.000 Euro. Darum können Sie weiter unten lesen, mit welchem Spendenbetrag Sie diese (und andere) Maßnahmen unterstützen können.

Es gibt kleinere und größere Lösungen. Auf jeden Fall sind 40 % der Kosten plus 5.000,- Euro von uns zu schultern, dazu kommen die Zinsen für 20% eines (zinsgünstigen) Darlehens der Landeskirche. Da kommen trotzdem schnell mehr als 100.000 Euro zusammen…

Eine ganz große Unbekannte verbirgt sich in den Sockeln der Kirchenstützpfeiler. Eventuelle Schäden dort lassen sich erst ermitteln, wenn der bisherige Bodenbelag abgetragen ist. Von oben und außen sind bisher glücklicherweise keine größeren Schäden auszumachen.

Der Aufruf im letzten Kirchturmblick hat bereits Gemeindeglieder zu Spenden für den Kirchplatz veranlasst. Dafür danken wir sehr herzlich! Es ist allerdings deutlich, dass wir vor allem die Einnahmeseite erheblich steigern müssen.

Darum möchten wir gern ein paar Zahlen auflisten, was Ihre Gabe bewirken bzw. finanzieren kann. Selbstverständlich können wir Spendenquittungen ausstellen. Als ‚Dankeschön‘ bieten wir an, Ihren Namen mit einem kleinen Schild oder auf einer Tafel bekannt zu machen.

Hier eine Auswahl, was bestimmte Dinge vermutlich kosten werden:
Ein Meter Hecke 50,-
Ein Meter einer anderen Sorte 80,-
Ein Quadratmeter mit Stauden 80,-
Ein kleiner Baum 400,-
Ein größerer Baum 800,-
Ein Meter Geländer 500,-
Eine Sitzbank (mit Einbau) 2.000,-
Kleine Wegleuchte (mit Anschluss) 1.300,-
Große Bogenlampe (mit Anschluss) 3.000,-
Ein Quadratmeter Pflastersteine 75,-

Über die gesamte Größenordnung wollen wir bei der Gemeindever-sammlung näheren Aufschluss geben.
Natürlich hilft uns auch jeder kleinere Betrag. Wir haben noch ein paar kleine Spendenkirchen, die man zum Sammeln von Münzen aufstellen kann. Sie sind im Pfarramt erhältlich.

Leider fehlen auch uns in diesem Jahr bisher fast alle Einnahmen aus Festen und Veranstaltungen und Besuchen. Erbschaften und Vermächt-nisse sind nicht mehr sehr häufig. Erfreulicherweise sind die Kirchenbe-sucher*innen beim Opfer großzügig.

Vielleicht kann jemand mit IT- Kenntnissen bei der Volksbank für uns ein Spendenforum einrichten?! Oder jemand kann uns auf Möglichkeiten bei der Sparkasse und ihren Stiftungen hinweisen. Bei beiden Instituten unterhalten wir Konten. Wir legen Ihnen diese Baumaßnahme auch für Ihre Gebete sehr ans Herz.

Die Größenordnung mag manche von Ihnen vielleicht ein wenig ver-wundern. Wer den Weg und den Platz um die Kirche benutzt, weiß um die notwendigen Reparaturen. Wir haben jetzt die Chance, dem Platz dabei eine Zukunft weisende Gestalt zu geben. Und wir haben zudem noch die Möglichkeiten, den beteiligten Firmen damit zu Arbeit und Ein-kommen zu verhelfen.

Bitte: Machen sie mit!

Freundliche Grüße aus dem Kirchengemeinderat übermittelt
Pfr. R. Weiß

zum Inhaltsverzeichnis


kirchengeschichte – dürrenbüchig


Kirche und Kirchengeschichte Dürrenbüchig

Historisches Teil 5 –Das Dorf Dürrenbüchig wird gegründet

Der 30jährige Krieg (1618 – 1648) hatte unsägliches Leid und Elend hinterlassen. Durch den Krieg und die dadurch verursachten Hungersnöte und Seuchen wurden ganze Landstriche entvölkert. In Süddeutsch-land überlebte nur ein Drittel der Bevölkerung. Der Wiederaufbau wurde durch den Pfälzer Erbfolgekrieg (1688 bis 1697) bereits wieder unterbrochen. Nur durch den Zuzug zigtausender Neusiedler konnte das Land wieder vorwärts kommen.

Die Schweizer im Kraichgau

Die größte Gruppe unter den Neusiedlern bildeten „Wirtschaftsflüchtlinge“ aus der Schweiz. Sie wanderten in zwei Wellen im südwestdeutschen Raum ein. Die größere etwa zwischen 1648 und 1688, die kleine ca. von 1700 bis 1730. Auswanderungsgründe waren aber auch die Werbemaßnahmen der Landesfürsten und blutig niedergeschlagene Bauernaufstände in Bern, Luzern, Solothurn und Basel. Einige wenige kamen auch aus religiösen Gründen (Täufer). Vor allem protestantische (evangelisch reformierte) Siedler ziehen in den Kraichgau.

Die ersten Siedler von Dürrenbüchig

Am 23.8.1702 erbitten 3 Schweizer und 5 Oberwössinger Familien von der Markgrafenschaft Baden-Durlach an einem:

„ …..und in so vielen Jahren gäntzlich öd gelegen, mithin, wie leicht zu erachten, grausam verwildert, aufs neue auszureutten, ackherbau wißwachs (Wiesen)und Weinberg anzurichten, auch auf den plaz, wo ehemals solch Dörflein gestanden, davon man noch die rudera (Fundamente) des daselbstigen Kirchleins, item andere gebäuw und bronnen sieht, widrum häußer aufzubauen…“.

Quelle : Otto Bickel, Ortschronik Dürrenbüchig, 1972


Die ersten schwierigen 20 Jahre

Nikolaus Krehbühl war der erste Anwalt (Bürgermeister) Er war vermutlich Schweizer, der vorher in Oberwössingen wohnte (Sein Name taucht in ähnlicher Form bei der Aufzählung von „Schweizern im Kraichgau“ für Oberwössingen auf)

Die Probleme des Ortes und seine Bewohner waren unter anderem:

  • Die Besiedlung des Dorfes Dürrenbüchig fand in einer Zeit statt, in der wieder einmal ein Krieg war. Der spanische Erbfolgekrieg erschütterte auch das Markgrafentum Baden-Durlach. Der Markgraf war nach Basel geflüchtet und seine Untertanen klagten über Kriegsschäden aus diesem Krieg.
  • In vielen Dokumenten tauchen Hinweise auf einen vorhandenen Wassermangel und die Notwendigkeit des Brunnenbaues auf.
  • Für „Untertanen“ und rechtlich „Leibeigene“ bedeuteten die Fron-dienste oft Eingriffe in bäuerliche Ernteabläufe.
  • Der Markgraf Karl Wilhelm (Erbauer von Karlsruhe) wurde neuer Herrscher. Ihm musste eine Abordnung am 1.8.1709 vor dem Schloss Pforzheim huldigen.
  • Ein ähnliches Dorfbuch wie Oberwössingen erhielt Dürrenbüchig erst 1713
  • In Bezug auf die Steuerabgaben (Zehnten) herrschte Unsicherheit, weil sowohl der Markgraf als auch das Bistum Speyer Rechte hatte.
  • Die Gemarkungsgrenzen von Dürrenbüchig waren nur nach Osten (Die Gemarkung Rinklingen gehörte zur Kurpfalz) und Norden (die Gemarkung Jöhlingen war Territorium des Fürstbischofes von Speyer) fest. Erst 1768 wurde die Gemarkung umsteint.

Wo gehörten dabei die Dürrenbüchiger kirchlich hin?

Fortsetzung folgt

Gerhard Rinderspacher

zum Inhaltsverzeichnis


rückblick – dürrenbüchig


Picobella-Sommerkonzert mit Abstand (Spitze!)

Die Idee, das Orchester in kleine Ensembles zu teilen, eine besondere Location auszusuchen und die Besucher weiträumig zu verteilen machte ein Konzert unter Coronabedingungen möglich. Im Gesamtprogramm bot eine bunte Palette aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen viel Abwechslung. Von Bach, Tänzen aus England und Jugoslawien, den Comedian Harmonists, türkischen Volksweisen, bis hin zu den Beatles war für jeden Musikgeschmack etwas da-bei.


In Corona-Zeiten:
Musikalischer Gottesdienst, gestaltet von den Kirchenältesten

Mit einem besonderen musikalischen Gottesdienst überraschten die Kirchenältesten von Dürrenbüchig die Besucher am letzten Sonntag im August (12. Sonntag nach Trinitatis). Geplant war ein Gottesdienst im Kirchgarten, der aber witterungsbedingt in die Kirche verlegt wurde.

Die musikalischen Gestalter: Dankfried Goll, Susanne Böttcher, Simon und Mareike Peissner, Mettilt Kassasoglou

Die liturgische Gestaltung durch die Kirchenältesten Elke Peissner, Ute Thumm und Otwin Goll entstand in Zusammenarbeit mit Pfarrer Rolf Weiß.

Gerhard Rinderspacher

zum Inhaltsverzeichnis


einladungen – dürrenbüchig


Dienstag, 3. November, 20.00 Uhr
Christuskirche Dürrenbüchig

Peter Gropp, Kontrabassist, Vorsitzender des Jazz-Club Bretten e.V.
Foto: Heidrun Kirchgeßner, Fotografie, Gondelsheim

Ein besonderer Ort als Begegnungsstätte für improvisierte Musik, Worte und Stille. Die Musiksprache des Jazz und Textkompositionen als gemeinsame Inspiration. Dafür steht das Label BlueChurch, das es seit einigen Jahren vor allem in Deutschland und in der Schweiz gibt. Die Verbindung von Spiritualität und Jazz ist in den Stilrichtungen Spiritual und Gospel begründet, etliche frühe Jazzkomponisten waren auch als Kirchenmusiker beschäftigt. Der Trompeter Wynton Marsalis formulierte: „Jazz ist eine Musik zwischen Nachtclub und Himmel – wenn Du eins der beiden entfernst, ist es kein Jazz mehr“. Meditativer Jazz und zum Nachdenken anregende Texte verbinden sich experimentell in der Christuskirche Dürrenbüchig. Drei dort lebende Musiker/-innen und zwei aus der Umgebung treten in Dialog mit dem von SWR 2 bekannten Theologen, Autor und Sprecher Klaus Nagorni aus Karlsruhe. Zwischendurch und anschließend können die Besucher/-innen selbst in den Austausch einsteigen und mit ihren Gedanken und Worten ein Teil der Improvisation werden.

Veranstalter: Ev. Erwachsenenbildung Bretten in Zusammenarbeit mit dem Jazz Club Bretten; Evang. Kirchengemeinde Dürrenbüchig
Gesang:Elisabeth Stötzner
Texte:Klaus Nagorni
Instrumente:Vera Ahrendt (drums), Peter Gropp (bass), Martin Kares (keys), Joachim Walter (wood)

Die Zahl der Besucher/-innen ist aus Gesundheitsschutzgründen limitiert. Bitte melden Sie sich daher unter info@jazz-club-bretten.de an. Bei hoher Anmeldezahl wird die Veranstaltung später am Abend nochmals wiederholt. Sie werden dann auf jeden Fall benachrichtigt.

Der Eintritt ist frei.                                                                                Martin Kares

(Layout: Gerhard Rinderspacher)


Auszug aus der dem Dorfbuch von Dürrenbüchig 1713
Quelle: Ortschronik Dürrenbüchig

Das Problem, wohin die Dürrenbüchiger nach der Dorfgründung 1703 kirchlich gehörten, wer den kleinen Zehnten (der normalerweise für die Geistlichkeit bestimmt war) erhalten sollte und vieles mehr, wird Inhalt eines Vortrages sein:

Dürrenbüchig – (Ober)Wössingen
368 Jahre politische Gemeinsamkeit
543 Jahre gemeinsame Kirchengeschichte


Vortrag von Gerhard Rinderspacher

Mittwoch, 14. Oktober 2020
19:00 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Dürrenbüchig

Die Veranstaltung findet unter Beachtung der Corona-Hygiene-Richtlinien statt, so dass die Besucherzahl begrenzt werden muss. Auf Wunsch können Sie sich einen Sitzplatz reservieren lassen.
Email: ortsverwaltung.duerrenbuechig@bretten.de oder Telefon 07252-921-180 (Mittwochs 17:00 – 19:00 Uhr)
Näheres immer unter www.mein-duerrenbuechig.com

zum Inhaltsverzeichnis


persönlich


Diedelsheim

Taufen    
18. Juli 2020 Romy Rivera  
18. Juli 2020 Noah Elian Schmitz  
Beerdigungen    
Todestag    
05. Aug. 2020 Günter Zonsius 63 Jahre

Dürrenbüchig

Es wurden beerdigt

28.07.2020 Gertrud Ella Kammerer geb. Häfele
05.08.2020 Ellen Ilse Großmüller geb. Reuter

zum Inhaltsverzeichnis


termine – diedelsheim


Seniorennachmittage

Aufgrund der momentanen Situation findet bis auf
weiteres kein Seniorennachmittag statt.

 


 

Der Frauentreff des CVJM

trifft sich zur gemütlichen Kaffeerunde und interessanten Themen im
Evang. Gemeindezentrum. Jeweils am Mittwoch um 9.00 Uhr.

Informationen und Termine

bei Sabine Völker, Tel. 87608 oder Andrea Herbolsheimer, Tel. 957820)


 

KINDERGOTTESDIENST

Die Planungen laufen im September wieder an.
Sobald wieder Termine feststehen,
werden sie mitgeteilt.


 

MÄDCHEN-JUNGSCHAR

Die Mädchen-Jungschar (2.-7. Klasse) trifft sich wieder !

Freitags    –    16.30 – 18.00 Uhr 
im Evang. Gemeindezentrum

Ansprechparterin: Julia Völker   –   015144341682


 

zum Inhaltsverzeichnis


gottedienste


Um aktuelle Termine zu erfahren, schauen Sie bitte unter „VERANSTALTUNGEN“ nach.

zum Inhaltsverzeichnis


kontakte – impressum – infos


Kirchturmblick – der Gemeindebrief
der Evang. Kirchengemeinden Diedelsheim & Dürrenbüchig

wird herausgegeben vom
Evangelischen Pfarramt
Diedelsheim & Dürrenbüchig,
Albert-Schweitzer-Str. 17
75015 Bretten

Tel.: (07252) 42681
Fax: (07252) 8 44 66

Email: diedelsheim@kbz.ekiba.de
Homepage: www.ekidiedue.de

Redaktionsteam: Constanze Gerber, Elke Peissner, Alexandra Peschel, Gerd Plogstert, Gerhard Rinderspacher, Pfarrer Rolf Weiß, Manfred Würscher

Pfarrer:
Rolf Weiß

Pfarrbüro:
Alice Pfitzenmeier
dienstags und donnerstags 8.30 –12.30 Uhr


D i e d e l s h e i m


Bankverbindung:

Evang. Kirchengemeinde Diedelsheim
Sparkasse Kraichgau
IBAN: DE26 6635 0036 0005 0194 94
BIC: BRUSDE66XXX

Vermietung des Gemeindezentrums:
über das Pfarramt

Kirchendiener:
Helmut Dietrich,
Tel. 07237 / 329 98 00
oder 0173 / 856 21 85

Kindertagesstätte „Arche Noah“:
(Leitung)
Tel.: (07252) 42 134
Email: ev.kiga-diedelsheim@gmx.de

Förderkreis Diakonie:
IBAN DE39 6635 0036 0005 0295 42; BIC BRUSDE66XX


D ü r r e n b ü c h i g


Bankverbindung:
Evang. Kirchengemeinde Dürrenbüchig
Sparkasse Kraichgau
IBAN: DE59 6635 0036 0005 0241 38
BIC: BRUSDE66XXX

Kirchendiener:
Elisabeth und Otwin Goll Tel.: 17 40

Förderkreis Diakonie:
IBAN DE39 6635 0036 0005 0225 04; BIC BRUSDE66XX

zum Inhaltsverzeichnis


rückseite


Ein herzliches „Dankeschön!“

                                 möchte ich sagen

 

  • für Ihre Gebete für andere Menschen, die unter den Einschränkungen dieser Monate leiden
  • für seelsorgerlichen Beistand untereinander
  • für Ihre Gebete für unsere beiden Gemeinden
  • für jede praktische Hilfe für andere
  • für die Bereitschaft zur Übernahme von Hilfsdiensten
  • für die Ermöglichung einer geöffneten Kirche, als noch keine Gottesdienste stattfinden durften
  • allen Mitwirkenden bei Gottesdiensten und deren Vorbereitung
  • für das Verteilen von Predigten, Andachtsblättern, Gemeindebriefen
  • für die Betreuung der Homepage mit der Möglichkeit, Predigten und Seelsorgeangebote abzurufen
  • den Verantwortlichen in unseren beiden Gemeinden und im Kindergarten
  • für die Aufrechterhaltung des Pfarramtsbetriebes
  • für phantasievolle Aktionen und Gottesdienstideen
  • für viele Telefonate, um Einsamkeit abzuwenden und Kontakt zu halten
  • für die Überlegungen und Gespräche, wie es mit den Gruppen weitergeht
  • für die Spenden zur Diakoniesammlung (175,-€ in Diedelsheim/ 130,-€ in Dürrenbüchig; außerdem 100,-€ für den Kirchplatz; 200,- € für den Förderkreis Diakonie in Diedelsheim)

Und natürlich auch allen, die sich unter den genannten Rubriken nicht wiederfinden aber in irgendeiner Weise für andere hilfreich waren!


Sie können mich für ein Gespräch unter der Tel.nr. 42681 erreichen,
die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111.
Predigten oder Andachten aus dem Internet drucken wir gern für Sie aus und lassen sie Ihnen zukommen.


Ihr Rolf Weiß, Pfr.

zum Inhaltsverzeichnis